Mindful Leaders

Coaching für Führungskräfte in Bildung und Wissenschaft

Zusatztermin: „Die Kunst der Kommunikation“ – Einführungsseminar in die Gewaltfreie Kommunikation

Kommunikation

Aufgrund der hohen nachrage haben wir uns entschieden für November noch einen Zusatztermin für das Einfphrungsseminar „Die Kunst der Kommunikation“ anzubieten.
Der Termin wird aller Voraussicht nach am 18. November 2017 sein.

**Wann? 18.November 2017, 10-16 Uhr
**Wo
 Durlacher Allee 23, am Gottesauer Platz, Karlsruhe

worumgehts?Worum geht’s?
Achtsame Kommunikation hilft auszudrücken, was in einem lebendig ist. Sie befähigt, in Konflikten nicht gleich auf automatische Abwehr zu schalten, sondern aufmerksam zu sehen, wie sie entstehen. Im Umgang mit anderen erfahren wir immer wieder Unterschiedlichkeit. Bedürfnisse treffen aufeinander und scheinen kaum vereinbar. Sei es im Ehrenamt, beim Miteinander im Kollegium, sei es im privaten Umfeld, stets geht es um die Suche nach Lösungen, bei denen gegenseitige Wertschätzung gelebt werden kann und bei denen gleichzeitig die Anliegen Aller Raum haben.
Mit der Gewaltfreien Kommunikation (GfK) als Kommunikation und Haltung der Achtsamkeit und Wertschätzung im menschlichen Miteinander, gelangen wir zu einem tieferen Verständnis unseres Gegenübers und auch von uns selbst und finden so oftmals überraschende Lösungen. Das ist die Kommunikation der Achtsamkeit. Im Seminar wird mit praktischen Übungen in einige Methoden der gewaltfreien Kommunikation eingeführt. Es geht darum: Aufrichtig mitteilen, was mich bewegt – einfühlend erkunden, was den anderen bewegt.

„Wir betrachten unsere Art zu sprechen vielleicht nicht als gewalttätig, dennoch führen unsere Worte oft zu Verletzungen und Leid – bei uns selbst und anderen.“ (M. Rosenberg)

Ein Einführungstag in Karlsruhe, Samstag, 21. Oktober 2017, 10.00 – 16.00 Uhr, das Einführungsseminar ist auf max. 16 Teilnehmer/innen beschränkt.
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contact

Um Anmeldung wird gebeten, bitte unter Angabe von Name, Adresse, E-Mail und Telefonnummer: ulf.ehlers@web.de
oder per Telefon +49 172 603 1536

steuerradDas Seminar wird von Prof. Dr. Ulf-Daniel Ehlers, Karlsruhe und Josef Kienle aus Mengen geleitet. Ulf-Daniel Ehlers ist Professor für Pädagogik, Trainer für Gewaltfreie Kommunikation und Coach und lebt in Karlsruhe. Josef Kienle ist Krankenpfleger und ist in Deutschland und der Schweiz zum Trainer und Coach für Gewaltfreie Kommunikation ausgebildet.

info

„Die Kunst der Kommunikation“ – Einführungsseminar in die Gewaltfreie Kommunikation (kostenlos)

**Wann? 21. Oktober 2017, 10-16 Uhr
**Wo
 Durlacher Allee 23, am Gottesauer Platz, Karlsruhe, Gemeindesaal Lutherkirche

KommunikationWorum geht’s dabei?
Achtsame Kommunikation hilft auszudrücken, was in einem lebendig ist. Sie befähigt, in Konflikten nicht gleich auf automatische Abwehr zu schalten, sondern aufmerksam zu sehen, wie sie entstehen. Im Umgang mit anderen erfahren wir immer wieder Unterschiedlichkeit. Bedürfnisse treffen aufeinander und scheinen kaum vereinbar. Sei es im Ehrenamt, beim Miteinander im Kollegium, sei es im privaten Umfeld, stets geht es um die Suche nach Lösungen, bei denen gegenseitige Wertschätzung gelebt werden kann und bei denen gleichzeitig die Anliegen Aller Raum haben.
Mit der Gewaltfreien Kommunikation (GfK) als Kommunikation und Haltung der Achtsamkeit und Wertschätzung im menschlichen Miteinander, gelangen wir zu einem tieferen Verständnis unseres Gegenübers und auch von uns selbst und finden so oftmals überraschende Lösungen. Das ist die Kommunikation der Achtsamkeit. Im Seminar wird mit praktischen Übungen in einige Methoden der gewaltfreien Kommunikation eingeführt. Es geht darum: Aufrichtig mitteilen, was mich bewegt – einfühlend erkunden, was den anderen bewegt.

„Wir betrachten unsere Art zu sprechen vielleicht nicht als gewalttätig, dennoch führen unsere Worte oft zu Verletzungen und Leid – bei uns selbst und anderen.“ (M. Rosenberg)

Ein Einführungstag in Karlsruhe, Samstag, 21. Oktober 2017, 10.00 – 16.00 Uhr, das Einführungsseminar ist auf max. 16 Teilnehmer/innen beschränkt.
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Um Anmeldung wird gebeten, bitte unter Angabe von Name, Adresse, E-Mail und Telefonnummer: ulf.ehlers@web.de
oder per Telefon +49 172 603 1536

Das Seminar wird von mir zusammen mit meinem Kollegen Josef Kienle aus Sigmaringen geleitet. Ich bin Professor für Pädagogik, Trainer für Gewaltfreie Kommunikation und Coach und lebe in Karlsruhe. Josef Kienle ist Krankenpfleger und ist in Deutschland und der Schweiz zum Trainer und Coach für Gewaltfreie Kommunikation ausgebildet.

Mehr zu mir: www.ulf-ehlers.net
Mehr zu Achtsamkeit und Coaching: www.mindful-leaders.net

Fundstück: Wirksamkeit von Coaching

Wirksamkeit von Coaching

headre-ulf-web-bergSehr oft kommt das Gespräch auf die Wirksamkeit von Coaching Interventionen. Zahlreiche Klienten und auch Unternehmen fragen Coaching-Leistungen nach – und neben der persönlichen Entwicklung auch oft  zur Unterstützung von Führungsaufgaben  höherer Managementebenen. Zwar ist der Return on Investment eines mitunter kostenintensiven Coachings nur schwer quantifizierbar, jedoch sollte angenommen werden, dass Unternehmensverantwortliche keinen Coach beauftragen würden, vermuteten sie keine positiven Effekte für Führungskraft und Organisation. Erfahrungswerte, die von jüngeren wissenschaftlichen Erkenntnissen gestützt werden, die die Wirksamkeit von Coaching im organisationalen Kontext nachweisen.

Mehr hier

Achtsamkeit: Wie möchten wir leben und arbeiten?

598115610Der Film From Business To Being erzählt die Geschichte dreier Führungskräfte, die sich auf die Suche nach Wegen aus dem „Hamsterrad des Getriebenseins“ gemacht haben: Ein ehemaliger Investmentbanker bei Lehman Brothers, ein Großprojektmanager der Automobilindustrie und ein Gebietsverantwortlicher der „dm“ Drogeriemarktkette. Hanna Henigin und Julian Wildgruber erzählen deren Geschichte. Der Trailer kann hier angeschaut werden: Trailer

Der trailer und die Geschichte inspiriert mich sehr. Die  Motivation der Protagonisten ist klar: Der Wunsch nach mehr Begeisterung, Sinnhaftigkeit und Authentizität bei ihrer Arbeit. Einfühlsam und ohne Tabus gewähren Hanna Henigin und Julian Wildgruber tiefe Einblicke in die Gefühlswelt der sonst so abgeriegelten Welt der Business-Leader und gehen der Frage nach, inwieweit die Krisen der heutigen Arbeitswelt Bewusstseinskrisen sind.

Können Meditation und Bewusstseinstraining dabei helfen, sich von stresserzeugenden Denk- und Handlungsmustern zu befreien und zu sich selbst zu finden?

Welche Fähigkeiten benötigen Führungskräfte in Zukunft und wie müssen Organisationen in einer globalisierten Welt für ein besseres Miteinander neu gedacht und gestaltet werden?

Auf der Suche nach Antworten treffen die Filmemacher auf Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Meditationspraxis, die eine Brücke zwischen „Business“ und „Being“ schlagen und neue Impulse für einen Kulturwandel im Wirtschaftsleben geben, der das Wohl aller im Sinn hat.

Ein Film, der berührt, zum Diskurs anregt und vor allem dazu ermutigt, nach innen zu schauen: Wer bin ich? Was begeistert mich? Und wie lebe und handle ich entsprechend? In der Überzeugung, dass eine bessere Arbeitswelt und Gesellschaft mit der Bewusstwerdung des Einzelnen beginnt.

Achtsamkeit hilft präsent und offen zu sein

„Wer eine achtsame Haltung einnimmt, ist in einer Situation präsent, präzise, empfindsam und offen.“

cropped-header2.jpgDiese Zitat hat meine Aufmerksamkeit erregt, als ich wieder einmal im Netz unterwegs wear und nach Studien über Effekte der Achtsamkeitsarbeit gesucht habe. Liane Stephan hat in einem interessanten Artikel herausgearbeitet, dass Achtsamkeit Menschen  dabei hilft, sich zu fokussieren und Aufgaben besser zu bewältigen, ohne sich dabei zu überfordern. Sie  nimmt dabei Bezug auf   Ergebnisse einer Studie, die den Einsatz von meditativen Praktiken in Unternehmen untersucht hat.

cropped-header2.jpgSie nimmt auch Bezug auf die Ergebnisse der Forschungen vom  amerikanischen Mikrobiologen Jon Kabat-Zinn, der das  Programm „Stressbewältigung durch Achtsamkeit“, auch Mindful Based Stress Reduction (MBSR) genannt, entwickelte.

Hier zum Artikel

Wissenschaftliche Studien über Meditation: Die Entwicklung der Meditationsforschung in den letzten 50 Jahren ist sehr eindrucksvoll in folgendem Artikel dargestellt.

Studie der Uni Witten zu Mindful Leadership

hand-writing-leadership_fjiqe9bu-e1418697428477-630x315Gerade habe ich eine interessante Studie zum Thema Mindful Leadership gefunden. Im Umfeld des Megatrends Achtsamkeit (Horx, 2016) entsteht aktuell eine Fülle neuer Ideen zu einem bewussteren Umgang mit sich selbst und anderen in allen Lebensbereichen. Damit ist die Achtsamkeitsbewegung ihren Wurzeln aus dem therapeutischen Kontext längst ent- wachsen und erobert die Unternehmenswelt bis in die obersten Führungsebenen (Weinguny, 2015). In der Konsequenz bedeutet das auch, dass nach einer neuen Haltung in Führungsfragen gesucht wird. Eine vorläufige Antwort bietet die gesunde Führung, die Wohlbefinden und Widerstandskraft stärken oder zumindest nicht beeinträchtigen soll. Zudem verspricht gesunde Führung Hochleistungen in Unternehmen zu erzeugen (Kowalevski & Bruch, 2015). Gesunde Führung ist demnach in ihrer Wirkung gesund für Mensch und Unternehmen – ungeklärt ist jedoch, unter welchen Bedingungen gesunde Führung entsteht und inwiefern sie bereits jetzt einen festen Bestandteil des gelebten Führungsalltages bildet.

Die vorliegende Studie beleuchtet den aktuellen Forschungsstand zu gesunder Führung.

Sie können die Studie MIndful Leadership hier herunterladen.

Führungskräftecoaching in der Hochschule – Wofür? 

Coaching Concept

Sie sind Hochschulrektor*in oder Präsident*in? Als Prorektor*in für Studium und Lehre, Qualität und Lehre (oder mit einem anderen Ressortzuschnitt) zuständig für Themen der Weiterentwicklung der Lehr-/ Lernkultur, der Studienprogramme und des Qualitätsmanagements? Welche Rolle kann coaching, Supervision und Begleitung dabei spielen – und warum?

Rektor*innen, Präsident*innen oder Prorektor*innen stehen als Führungskräfte in Hochschulen und Schulen unter einem hohen Druck und vielfältigen Anforderungen. Gerade im Bildungs- und Sozialbereich geht es im Führungshandeln meist um die Schaffung und Weiterentwicklung der Organisations- und Lehr- und Lernkultur. Dabei stellen die in Schulen und Hochschulorganisationen vorherrschenden Aushandlungsprozesse hohe Anforderungen an die eigene Persönlichkeitskompetenz. Wenn der Druck zu hoch ist, werden Gesundheit und innere Ausgeglichenheit stark beeinträchtigt. … Lesen Sie hier weiter… 

Achtsam führen: Was sagt die Wissenschaft?

In einem sehr guten Artikel haben Niko Kohls, Andrea Berzlanovich und Sebastian Sauer die Zusammenhänge von Achtsamkeit und Führung aufgearbeitet. Das Lesen hat mir viel Spass gemacht! Sehr empfehlenswert.

Worum gehts?

Auf die zentrale Rolle introspektiver Kompetenzen hat der Psychologe und Kommunikationswissenschaftler Friedemann Schulz von Thun (Schulz von Thun and Stegemann, 2004) mit seinem Bonmot: „Willst du ein guter Führer sein, schau‘ erst in dich selbst hinein“ hingewiesen. Die Veränderung des Führungsstils, weg von einem autokratischen und hierarchisch strukturierten Führungsverhalten, hin zu einem egalitaristischen und vermehrt partizipativ ausgerichteten Führungsverhalten sowie eine damit einhergehende breitere Verteilung von Macht, Einfluss und Verantwortung in Organisationen (Manz and Sims, 2001, Müller, 2005) spiegelt sich vor allem in den verschiedenen Führungstheorien innerhalb der Organisationswissenschaften wider (McGregor, 1960). Ein verändertes Rollen- und Aufgabenverständnis hat aber auch implizite Implikationen, die den Bewusstseinszustand und somit auch das Ausmaß von Achtsamkeit von Führungskräften betreffen. Die Theorie authentischer Führung geht davon aus, dass Achtsamkeit mit dazu beiträgt, dass Führungskräfte selbstkongruenter und authentischer auftreten können, wodurch sie ihr Handeln glaubwürdiger an persönlichen Überzeugungen und transparenten Wertesystemen ausrichten können (Avolio and Gardner, 2005). Im Kontext von Ansätzen wie „super leadership“ (Manz and Sims, 2001) oder „Führung durch Selbstführung“ (Müller, 2005) gehört Achtsamkeit zu den Prozessen, die Führungskräfte dabei unterstützen können, an „innerer Transparenz“ zu gewinnen und mehr durch das eigene, authentisch gelebte Vorbild als durch Kontrolle oder Anweisung zu führen. Eine wichtige Funktion könnte Achtsamkeit schließlich im Rahmen des an Bedeutung gewinnenden „coachenden“ Führungsverhaltens (Hunt and Weintraub, 2006) einnehmen, da hier nicht nur die Auswirkungen des persönlichen Kommunikations- und Interaktionsverhaltens differenziert wahrgenommen werden, sondern auch die Bedürfnisse, Einstellungen und Vorlieben von Mitarbeiter/inne/n reflektiert werden müssen.

Hier gehts zum Artikel!

Coaching im Bildungs- und Wissenschaftsbereich: Worum geht’s?

Meine Erfahrung als Hochschullenker zeigt: Das Bildungs- und Wissenschaftssystem und damit insbesondere die Hochschulen sind von kontinuierlichem Wandel geprägt. Entwicklungen in Richtung Hochschulautonomie, der Bologna-Prozess und Exzellenzinitiativen für Forschung und Lehre schaffen neue Gestaltungsspielräume aber auch -notwendigkeiten. Als verantwortliches Rektorats- oder Präsidiumsmitglied ist man dabei auf Beratung und Begleitung angewiesen.

Während die mit den Reformen verbundenen Ziele zumeist grundsätzlich als sinnvoll anerkannt wurden, ist es vielfach nicht gelungen, sie innerhalb der Hochschulen sinnvoll und wissenschaftsadäquat umzusetzen. Die Verbesserung von Studienbedingungen, Lehrformaten oder Nachwuchsförderung erfolgreich zu implementieren, setzt neben der vorhandenen fachlichen Kompetenz eine hohe Prozesskompetenz der verantwortlichen Akteure voraus. Diese kann durch Coaching gut unterstützt werden.

Für sie liegt die spezifische Herausforderung weniger in der Zielbestimmung („Was wollen wir?“), sondern vielmehr in der Schaffung einer Kultur der Umsetzung („Wie erreichen wir unser Ziel?“). gerade Prorektor*innen und Vizepräsident*innen für Lehre stehen hier in der Anforderung die Kultur der Lehre und der Organisation verändern zu müssen. Angesprochen sind oft Fragen wie:

  • Wie begleite ich Projekte innerhalb eines hierarchischen Systems mit widersprüchlichen Interessen und wenig Sanktionsmöglichkeiten?
  • Wie steigere ich die Akzeptanz für Veränderungsprozesse?
  • Wie motiviere ich KollegInnen, bei der Umsetzung von Zielvorgaben konstruktiv mitzuwirken und sinnvolle Ergebnisse zu erreichen?
  • Wie etabliere ich im kompetitiven Raum Hochschule eine Kultur des kollegialen Austauschs (bspw. zur Qualität der Lehre) ohne Angst vor Gesichtsverlusten?
  • Wie können Lehrformate so gestaltet werden, dass sich Dozenten und Studierende darin wieder finden?
  • Wie fördere ich eine Kultur der Zusammenarbeit über etablierte Instituts- oder Fachgrenzen hinweg?
  • Wie kann ich in Veränderungsprozessen zwischen Hochschulleitung oder Projektleitung und betroffenen MitarbeiterInnen vermitteln?

In meiner Arbeit haben sich über einen langen Zeitraum diese Fragen immer wieder gestellt. Im Austausch mit Kolleg*innen anderer Hochschulen habe ich erfahren, dass alle Hochschulen und Hochschulleitungen, und gerade diejenigen, die als Prorektor*innen oder Vizepräsident*innen im Bereich der Lehre tätig sind, vor diesen Aufgaben stehen. Mein Coachingangebot richtet sich an Menschen in dieser Situation. 

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